So., 02. Okt.
|Oberursel (Taunus)
Dmitrij Kapitelman „Eine Formalie in Kiew“
Dmitrij Kapitelman im Gespräch mit dem Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder. Eingeladen vom LiteraTouren. Kultur in Oberursel e.V.
Zeit & Ort
02. Okt. 2022, 11:00 – 13:00
Oberursel (Taunus), Strackgasse, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland
Über die Veranstaltung
In seinem 2021 erschienenen autobiografischen Roman „Eine Formalie in Kiew“ kehrt Dmitrij Kapitelman unwillig, aber von der deutschen Bürokratie genötigt in das Land zurück, das er mit acht Jahren zusammen mit seinen Eltern verlassen hat. Eine von den ukrainischen Behörden beglaubigte Geburtsurkunde soll er nämlich noch vorlegen, damit er endlich den letzten Schritt auf dem langen Weg zur Einbürgerung gehen kann. Was als schnoddrig-ironischer Bericht bürokratischer Kapriolen auf dem Leipziger Flughafen beginnt, wandelt sich in Kiew zu einer Erinnerungsreise in die ukrainische Kindheit, den hoffnungsvollen Aufbruch der Familie nach Deutschland in den 90er Jahren und die desillusionierende Bilanz ihrer Migration. Aus der Erledigung einer Formalie in Kiew erwächst das anrührende Porträt einer in Deutschland eingewanderten Familie.
Dmitrij Kapitelman wurde 1986 in Kiew geboren und kam als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Er studierte in Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist.
Das Gespräch mit Dmitrij Kapitelman führt der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder.
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